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Gemeinsame Vergütungsregeln und Tarifverträge

Die Wirkung kollektiver Vergütungsinstrumente auf den Anspruch des Urhebers auf angemessene Vergütung
ISBN:
978-3-16-157517-4
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
03.06.2019
Autoren:
Reihe:
Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
328
Ladenpreis
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Im Jahr 2002 führte der Gesetzgeber das Instrument der gemeinsamen Vergütungsregeln in das Urhebervertragsrecht ein. Nach tarifvertraglichem Vorbild soll eine Selbstregulierung angemessener Kreativvergütungen durch branchenkundige Akteure erfolgen. Seither hat das Instrument vielseitige Kritik hinsichtlich seiner Durchsetzung und Wirkung erfahren.
Laura Leidl stellt gemeinsame Vergütungsregeln und Tarifverträge einander gegenüber und untersucht ihre Wirkung auf den Anspruch des Urhebers auf angemessene Vergütung. Neben den Parteien und dem Prozess der Aufstellung beleuchtet die Autorin Konkurrenzlösungen mehrerer Kollektivregelungen, den jeweiligen Regelungsgehalt sowie die zeitliche Geltung und Kontrollmöglichkeiten. Zudem widmet sie sich den Neuerungen durch die jüngste Reform des Urhebervertragsrechts aus dem Jahr 2016. Tragen diese zur Verbesserung des Instruments und zum Schutz Kreativer bei?
Biografische Anmerkung
Geboren 1991; Staatlich geprüfte Bühnentänzerin an der Staatlichen Ballettschule Berlin und Bachelor-Studium Fachrichtung Bühnentanz an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch; Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2018 Promotion; seit 2018 juristischer Vorbereitungsdienst Berlin.