Geschlechtergerechter Konstitutionalismus in Tunesien
ISBN:
978-3-8487-8696-1
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.01.2022
Reihe:
Nahoststudien. Middle Eastern Studies
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
475
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Tunesien gilt als Erfolgsgeschichte des sogenannten Arabischen Frühlings. 2014 gibt sich das Land eine neue Verfassung und verankert darin Frauenrechte. Ist durch den verfassungsgebenden Prozess und die Verfassung von 2014 eine „geschlechtergerechte Verfassungsordnung“ entstanden?
Die Arbeit analysiert die tunesischen Entwicklungen durch die Brille der Geschlechtergerechtigkeit kritisch. Sie zeichnet die historischen Verfassungsentwicklungen im Mittelmeerraum nach und setzt sich mit der Rolle des Islam auseinander. Alma Laiadhi macht in der Geschlechterfrage einen „Femopatriotismus“ aus und zeigt, inwieweit in Tunesien Elemente eines geschlechtergerechten Konstitutionalismus - auch in der Verfassungswirklichkeit – entstanden sind.
Schlagwörter
Gender
Feminismus
Verfassung
Gleichberechtigung
Afrika
Frauenrechte
Geschlechtergerechtigkeit
Islamisches Recht
Arabischer Frühling
Konstitutionalismus
Tunesien
politische Teilhabe
Säkularismus
Verfassungskultur
CEDAW
Geschlechtergleichberechtigung
tunesische (Verfassungs-)Rechtsgeschichte
Femopatriotismus
tunesische Verfassung
(tunesische) Frauenrechtsgeschichte
(geschlechtergerechter) Konstitutionalismus
Konstitutionalismus im Globalen Süden
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