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Zwangspensionierungsgrenzen

Altersdiskriminierung durch die Rechtsprechung – eine historische Betrachtung
ISBN:
978-3-428-19013-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.03.2025
Autoren:
Reihe:
Schriften zum Öffentlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
508
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In dieser Arbeit wird die Genese der Zwangspensionierungsgrenzen bei Beamten, Richtern und Hochschullehrern untersucht. Es wird insbesondere die Historie der Gesetzgebung sowie die Rolle der höchstrichterlichen Rechtsprechung detailliert beleuchtet und aufgearbeitet. Hierbei wird die Funktion der Zwangspensionierungsgrenze als neutrales personalpolitisches Instrument grundlegend in Frage gestellt und herausgearbeitet, wie die Rechtsprechung einen maßgeblichen Beitrag zur »Recht-Fertigung« des Instituts der Zwangspensionierungsgrenze leistete. Mit der Untersuchung wird eine Basis geschaffen, auf der Zwangspensionierungs- und Zwangsruhestandsgrenzen im Lichte des Antidiskriminierungsrechts neu hinterfragt werden können. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass solche Zwangsbeendigungsgrenzen grundsätzlich – unabhängig von der Höhe des Alters – eine verfassungs- sowie europarechtswidrige Altersdiskriminierung darstellen.
Biografische Anmerkung
Sophie Burgmann studied law at the Goethe University in Frankfurt/Main (Germany), where she also worked at the Chair of Public Law and Comparative Law (hold by Prof. Dr. Dr. h.c. Ute Sacksofsky M.P.A. (Harvard)). After completing her second exam she went on to practice law at FPS – a leading independent commercial law firm in Germany. Currently she is the »Project Lead Legal – LCCevolution« for Lufthansa’s air freight subsidiary.