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Global gescheitert?

Der Westen zwischen Anmaßung und Selbsthass
ISBN:
978-3-451-39367-9
Auflage:
4. Auflage
Verlag:
Verlag Herder
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.08.2022
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
240
Ladenpreis
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Selten schien der Westen so geschlossen wie zu Beginn des Ukraine-Kriegs. Die Werte der Freiheit und Demokratie galt es gegen ein autokratisches System zu verteidigen. Doch hinter der vermeintlichen Geschlossenheit zeigten sich schnell die ersten Bruchstellen. Wie werden wirtschaftliche Zwänge mit politischen Zielen in Einklang gebracht? Wie viel sind dem Westen die eigenen Ideale wert? Dass sich dahinter ein tiefgreifendes strukturelles Problem des Westens verbirgt, zeigt die Ethnologin und Islamexpertin Susanne Schröter in ihrem neuen Buch. Angesichts der jüngsten Konflikte in der Ukraine, in Afghanistan und Mali sowie der Planlosigkeit westlicher Regierungen im Umgang mit Migrationsbewegungen, Islamismus und Cancel Culture diagnostiziert sie einen zwischen Hybris und Selbsthass gefangenen Westen, der unentwegt die Werte der Demokratie beschwört, sie aber gleichzeitig immer dann verrät, wenn es darauf ankommt. Befindet sich der Westen auf dem besten Weg, die eigene innen- wie außenpolitische Glaubwürdigkeit zu verspielen? In ihrem analytisch klugen und thesenstarken Buch gibt Susanne Schröter die Antwort. 

Biografische Anmerkung

Susanne Schröter, Prof. Dr., geb. 1957, studierte Ethnologie, Soziologie, Politikwissenschaften und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie lehrte und forschte u. a. an der University of Chicago, der Yale University und an der Universität Passau. 2008 wurde sie auf die Professur für »Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen« an die Goethe-Universität Frankfurt berufen. Dort war sie elf Jahre lang Principal Investigator im Exzellenzcluster »Herausbildung normativer Ordnungen« und leitete bis 2025 das »Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam«.