Individuelle und kollektive Zurechnung im Strafrecht
ISBN:
978-3-16-154310-4
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.12.2015
Reihe:
Studien und Beiträge zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
437
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Im Mittelpunkt der Untersuchung steht das Verhältnis von individueller und kollektiver Zurechnung im Strafrecht. Auf der Basis eines a priori individuell verstandenen Zurechnungsmodells wirkt die Verknüpfung mit kollektiven Sinnanteilen auf den ersten Blick widersprüchlich. Über eine Zusammenschau von strafrechtshistorischen Entwicklungen, strafrechtstheoretischen und protostrafrechtlichen Grundlagen sowie über eine Einbeziehung verschiedener Kriminalitätsebenen (Mikro-, Makro- und Mesokriminalität) überprüft Katharina Krämer das Individualstrafrecht hinsichtlich der Integrationsfähigkeit kollektiver Strukturen. Ein ganzheitliches Zurechnungsmodell, verstanden als ein Netzwerk aus mehreren Grundgedanken im Sinne einer Verantwortungsmatrix, die sowohl eine individuelle als auch kollektive Zurechnung ermöglicht, ist danach unumgänglich.
Katharina Krämer erhielt für die vorliegende Dissertation den Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte, der ihr am 4. Juli 2017 von Bundesjustizminister Heiko Maas überreicht wurde.
Katharina Krämer erhielt für die vorliegende Dissertation den Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte, der ihr am 4. Juli 2017 von Bundesjustizminister Heiko Maas überreicht wurde.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht der Friedrich-Schiller-Universität Jena; 2015 Promotion; seit 2015 Referendariat am Landgericht Gera.









