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Kartellbußgeldrückgriff in der wirtschaftlichen Einheit

Gesamtschuld und Abschreckung im Unionskartellrecht
ISBN:
978-3-7560-3735-3
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.03.2026
Autoren:
Reihe:
Europäisches Wirtschaftsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
296
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Durch die funktionale Anknüpfung des Tatbestandsmerkmals „Unternehmen“ in Art. 101 f. AEUV an eine bloß „wirtschaftliche Einheit“ statt an konkrete Rechtsträger hat die Rechtsprechung des EuGH absehbare Probleme bei der Anwendung von Sanktionen verursacht. Die Arbeit untersucht, wie ein Regress unter den als „Unternehmen“ zusammengefassten und gesamtschuldnerisch haftenden einzelnen Rechtsträgern im Innenverhältnis erfolgen soll. Es wird aufgezeigt, dass die interne Verteilung der Geldbuße Einfluss auf die Verhaltenssteuerung der beteiligten Akteure hat. Die Autorin schlägt deshalb vor, die privatautonome Gestaltung des Innenregresses im Vorfeld eines Kartellverstoßes durch eine zwingende Mindesthaftung zu beschränken.