Kirchenrecht und Kulturkampf
ISBN:
978-3-16-147868-0
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.11.2002
Reihe:
Jus Ecclesiasticum
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
306
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Stefan Ruppert untersucht den Kulturkampf, die vehementeste Auseinandersetzung zwischen Kirche und Staat im 19. Jahrhundert. Er geht dabei von der These aus, daß die religiösen Milieus in ihrer Bedeutung für die Rechtsgeschichte des 'modernen' neunzehnten Jahrhunderts unterschätzt werden.
Hinter der vordergründigen Reaktion des Staates auf das vatikanische Konzil stand die Auseinandersetzung um den unbedingten Vorrang des Rechts. Der staatskirchenrechtliche Kompromiß bei der Beilegung des Kulturkampfs wurde dann in der Weimarer Verfassung bis heute geltendes Verfassungsrecht, blieb also, nicht zuletzt in Erinnerung an die Heftigkeit dieser Auseinandersetzung, auch bei der Formulierung des Grundgesetzes 1948/49 unberührt. Diese Untersuchung wurde mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet.
Hinter der vordergründigen Reaktion des Staates auf das vatikanische Konzil stand die Auseinandersetzung um den unbedingten Vorrang des Rechts. Der staatskirchenrechtliche Kompromiß bei der Beilegung des Kulturkampfs wurde dann in der Weimarer Verfassung bis heute geltendes Verfassungsrecht, blieb also, nicht zuletzt in Erinnerung an die Heftigkeit dieser Auseinandersetzung, auch bei der Formulierung des Grundgesetzes 1948/49 unberührt. Diese Untersuchung wurde mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet.
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Biografische Anmerkung
Geboren 1971; Studium der Rechtswissenschaften, Politologie und Geschichte in Frankfurt; 2001 Promotion; zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht.









