Normative Legitimität von Recht, Moral und Menschenrechten im Lichte der positivistischen Trennungsthese.
ISBN:
978-3-428-18660-0
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.09.2022
Reihe:
Schriften zur Rechtstheorie
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
306
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Normative Legitimität wird häufig verkürzt mit moralischer Anerkennungswürdigkeit gleichgesetzt. Eine Normenordnung kann aber auch nach anderen als nach moralischen Maßstäben als legitim gelten, wie etwa nach rechtlichen Kriterien. Auf der Grundlage der positivistischen Trennungsthese gibt diese Studie vertiefte Antworten auf die Frage, inwiefern staatliches Recht, Völkerrecht, Moral und Menschenrechte als normativ legitim gelten können und was diese Legitimität jeweils bedeutet. Dabei geht es nicht um bestimmte materielle Kriterien von Legitimität wie bspw. demokratische Verfahren oder bestimmte Gerechtigkeitsvorstellungen. Vielmehr wird grundsätzlicher nach den formalen Bedingungen von Legitimität gefragt. Man dringt dabei zum Charakter der rechtlichen und der moralischen Normativität vor, zur Natur ihrer Geltung und Verbindlichkeit. Mit Blick auf die Geltungsgründe von Recht, Moral und Menschenrechten wird ein Beitrag zu einem differenzierteren Verständnis des Legitimitätsbegriffs geleistet.
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Biografische Anmerkung
Moritz Blöchlinger studied law at the Universities of Zurich and Lucerne. He worked for Prof. Dr. Klaus Mathis at the Chair of Public Law, Law of the Sustainable Economy and Philosophy of Law at the University of Lucerne. Mr Blöchlinger obtained his doctorate with a research thesis on the legitimacy of normative orders.









