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Politisch-ökonomische Konfliktlinien im sich wandelnden Wohlfahrtsstaat

Positionierung deutscher Interessenverbände von 2000 bis 2014
ISBN:
978-3-658-31824-6
Auflage:
1. Aufl. 2020
Verlag:
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.11.2020
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
297
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In der sozialwissenschaftlichen Literatur werden unterschiedliche Thesen zur Rolle von Interessenverbänden in Bezug auf Reformprozesse gemacht. Benedikt Bender testet in der vorliegenden Studie diese Thesen, indem die Positionierung von Gewerkschaften und Unternehmerverbänden zu gesellschaftspolitisch umstrittenen Reformdebatten analysiert werden. Der zentrale Befund ist, dass es sich um eine Koexistenz von strukturellen und strategischen Interessen der Organisationen handelt, die umso moderater wurden, je mehr institutionelle Austauschprozesse wie Tarifverhandlungen vorhanden sind.

Biografische Anmerkung
Benedikt Bender ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Mitglied am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) und am Sonderforschungsbereich (SFB 884) „Politische Ökonomie von Reformen“ der Universität Mannheim. Die Forschungsschwerpunkte sind der Wohlfahrtsstaatsvergleich, Politische Ökonomie und die Rolle organisierter Interessen im Politikprozess.