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Privilegien in der Insolvenz

ISBN:
978-3-631-36436-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
07.01.2002
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
362
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Insolvenzrechte der westeuropäischen Staaten sind seit Jahrzehnten einer ständigen Reformdiskussion unterworfen. Unzureichende Konkursmassen zwingen die europäischen Gesetzgeber zu tiefgreifenden Reformen. Als Veranlasser des «Konkurs des Konkurses» werden vor allem die privilegierten Gläubiger angesehen, da die Konkursmassen durch Kreditsicherheiten und Vorrechte ausgezehrt und vorabverteilt sind. Erklärtes Ziel der westeuropäischen Insolvenzrechtsreformen ist daher, dem konkursrechtlichen Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung wieder Geltung zu verschaffen.
Die vorliegende Darstellung setzt sich rechtsgeschichtlich und rechtsvergleichend mit den Privilegienordnungen des deutschen, österreichischen, französischen und englischen Konkursrechts, deren Reformen sowie deren Berechtigung auseinander. Die Untersuchung bezieht sich auf alle Gläubigergruppen, die nicht zu den einfachen, ungesicherten Gläubigern gehören. Dies gilt insbesondere für die große Gruppe der dinglich gesicherten Gläubiger.
Biografische Anmerkung
Die Autorin: Heike Gassert-Schumacher, geboren 1967. Von 1987 bis 1992 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Konstanz. Anschließend Referendariat in Offenburg, Freiburg i. Br., Speyer und Frankfurt. Seit 1996 ist die Autorin als Rechtsanwältin tätig. Promotion 2000.