Strafprozessrecht
ISBN:
978-3-8114-9551-7
Auflage:
9., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage 2015
Verlag:
C.F. Müller
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.07.2015
Reihe:
C.F. Müller Lehr- und Handbuch
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
884
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Die Neuauflage ist grundsätzlich auf dem Stand Ende Dezember 2014. Einzelne wichtige Neuerungen aus dem Frühjahr 2015, wie etwa die Ergänzung des englischen Strafverfahrensrechts durch den im März 2015 in Kraft getretenen Criminal Justice and Court Act konnten noch berücksichtigt werden.
Entwicklungen des Strafverfahrensrechts auf nationaler und europäischer Ebene werden nachgezeichnet und analysiert.
Auf der Ebene des Europarats und seiner 47 Mitgliedsstaaten hat die Rechtsprechung des EGMR, die für die Verbreitung und Vereinheitlichung rechtsstaatlicher Standards sorgt, immer wieder auch Deutsches Strafverfahrensrecht zum Gegenstand gehabt und dieses einer kritischen Revision unterzogen.
Auch das Europa der 28 Mitgliedsstaaten der EU hat zur Fortentwicklung nationalen Strafverfahrensrechts durch Europäisches Recht beigetragen, obwohl es keine allgemeine Europarechtliche Kompetenz für die Setzung von formellem oder materiellem Strafrecht gibt.
Im Übrigen wird, wie auch schon in den Vorauflagen, die Deutsche obergerichtliche Rechtsprechung kritisch besprochen, die zwar recht erfolgreich die tatgerichtliche Praxis rechtsstaatlich zu zähmen versucht, zugleich aber auch Gräben zwischen Gericht und Staatsanwaltschaft einerseits und Verteidigung andererseits vertieft. Die Tendenz der Rechtsprechung, unter Berufung auf die Effizienz der Strafverfolgung in Zeiten begrenzter Justizressourcen strafprozessual eigentlich vorgesehene Rechte interpretatorisch drastisch einzuschränken, bietet Grund zur Sorge.
In diesem Zusammenhang beunruhigt auch die durch das Verständigungsgesetz und dessen grundsätzliche Billigung durch das BVerfG strukturell verkürzte Tatsachenaufklärung, welche geeignet ist, das Instruktionsprinzip zu reduzieren und damit das Wesen des deutschen Strafverfahrensrechts unter der Hand zu ändern.
Schlagwörter
Polizei
Strafprozessrecht
Strafverfahren
Strafprozess
EMRK
Revision
Strafverfahrensrecht
Gutachten
Strafprozessordnung
Strafverfolgung
StPO
Opfer
Ermittlungsverfahren
Strafsachen
Rechtsmittel
Verteidigung
Berufung
Staatsanwaltschaft
Hauptverhandlung
Durchsuchung
Beschwerde
Beschlagnahme
Zeuge
Zwang
Beweismittel
Opferschutz
Referendariat
Untersuchungshaft
Rechtshilfe
Beweisaufnahme
Verteidiger
Verschwiegenheitspflicht
Akteneinsicht
Unschuldsvermutung
Rechtsmittelverfahren
Wiederaufnahme
Absprachen
Europol
Haftbefehl
Verwertungsverbot
Sicherstellung
Legalitätsprinzip
Hauptverfahren
Kronzeuge
Fahndung
Pflichtverteidigung
Strafbefehl
Revisionsverfahren
Beweisantrag
Schöffen
Vorläufige Festnahme
Verfahrensbeteiligte
Absprache
Eurojust
Pflichtverteidiger
Notwendige Verteidigung
Adhäsionsverfahren
Zwischenverfahren
Beschleunigungsgebot
Strafbefehlsverfahren
Wiederaufnahmeverfahren
Fluchtgefahr
Prozessvoraussetzungen
Örtliche Zuständigkeit
Anfangsverdacht
Ermächtigung
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
Revisionsgründe
Eröffnungsbeschluss
Urteilsgründe
Wiederaufnahme des Verfahrens
Sachliche Zuständigkeit
Anklageerhebung
Schöffe
Überwachung der Telekommunikation
Klageerzwingungsverfahren
Vorbereitung der Hauptverhandlung
Wiederholungsgefahr
Revisionsgericht
Tenor
Einstellung des Verfahrens
Nebenkläger
Verfahrensprinzipien
Wiederaufnahmegründe
Verständigung im Strafverfahren
Offizialprinzip
Öffentlichkeitsprinzip
Erhebung der öffentlichen Klage
Akkusationsprinzip
Ausschluss des Verteidigers
Mündlichkeitsprinzip
Pflichten des Verteidigers
Pflichten des Zeugen
Rechte des Zeugen
Sitzungsprotokoll
Gesetzesverletzung
Grundsatz des rechtlichen Gehörs
Akustische Überwachung
Aufgaben der Staatsanwaltschaft
Funktionelle Zuständigkeit
Grundsatz der Unmittelbarkeit
Schleppnetzfahndung
Terminbestimmung
Biografische Anmerkung
Der Autor:
Dr. Dr. h.c. Hans-Heiner Kühne, emeritierter Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie einschließlich Strafvollzugs- und Jugendrecht an der Universität Trier.









