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Subsidiarität – Recht und Kontrolle.

Eine Untersuchung zur gerichtlichen Kontrolldichte des Art. 5 Abs. 3 EUV.
ISBN:
978-3-428-18333-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.08.2021
Autoren:
Reihe:
Schriften zum Europäischen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
151
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Seit dem Vertrag von Lissabon scheint die Frage nach der Justiziabilität des Subsidiaritätsprinzips als Maßstab der Kompetenzabgrenzung zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten geklärt zu sein. In den Verträgen heißt es nun ausdrücklich, dass der Grundsatz der Subsidiarität einer gerichtlichen Kontrolle unterworfen ist. Wie passt dies mit dem Befund zusammen, dass bis heute kein Verdikt der Unionsgerichtsbarkeit existiert, in dem sie einen europäischen Rechtsakt wegen eines Verstoßes gegen das Subsidiaritätsprinzip für nichtig erklärt? Die Arbeit geht den Ursachen hierfür nach, indem sie Grund und Grenzen einer rechtlichen Kontrolle des Subsidiaritätsprinzips vor dem Hintergrund der Reformen des Vertrags von Lissabon beleuchtet. Dabei zeigt die Arbeit auf, welche Lösungsmöglichkeiten sich aus der normativen Neuausrichtung des Subsidiaritätsprinzips für dessen rechtliche Kontrolle ergeben und wie sich diese in der höchstrichterlichen Rechtsprechung des EuGH widerspiegeln.
Biografische Anmerkung
Frederike Fründ studied business law (LL.B.) and law at the University of Osnabrück and the University of Cologne. After her first state examination, she worked as a research assistant at the Institute for European Business Law at the University of Cologne. In 2017, she began her doctoral studies at the University of Hamburg, where she worked as a research assistant at Prof. Dr. Armin Hatje’s Chair of Public Law and European Law. During this time, she completed a research stay at the Hungarian National Assembly in Budapest, funded by the Hans von Dohnanyi Scholarship Program.