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Süddeutsche Lehenrechtsgesetzgebung im 19. Jahrhundert

Das Lehenwesen und die Mobilisierung des Grundeigentums
ISBN:
978-3-16-153370-9
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.01.2015
Autoren:
Reihe:
Rechtsordnung und Wirtschaftsgeschichte
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
250
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Begriffe wie 'Lehenwesen' und 'Lehenrecht' werden vorwiegend mit dem Mittelalter assoziiert. Der Ausklang dieser Epoche bedeutet jedoch nicht gleichzeitig das Ende von Lehenwesen und Lehenrecht. In Deutschland wurde das Lehenwesen überwiegend erst im Laufe des 19. Jahrhunderts abgeschafft. Dabei kreuzte sich die Entwicklung der Lehenrechtsgesetzgebung mit der unter anderem als "Mobilisierung der Immobilien" beschriebenen Entstehung des modernen Immobiliarsachenrechts, weil der Lehennehmer nach althergebrachten Grundsätzen in seiner Verfügungsfreiheit über das Lehenobjekt beschränkt war. Den hierdurch hervorgerufenen Wechselwirkungen geht diese Untersuchung im Rahmen der Frage nach, in welchem Ausmaß und zu welchen Konditionen die Lehenrechtsgesetzgebung Bayerns, Badens, Württembergs und Hessen-Darmstadts den lehenrechtlich gebundenen Grundeigentümer von seinen Verfügungsbeschränkungen befreite.
Biografische Anmerkung
Geboren 1987; Studium der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; wissenschaftlicher Mitarbeiter ebenda; Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes; seit 2013 Rechtsreferendar am Landgericht Frankfurt am Main.