Unaufgeforderte Hilfeleistung in Notsituationen
ISBN:
978-3-631-63007-5
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.02.2012
Bearbeiter:
Reihe:
Rechtshistorische Reihe
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
420
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Die Arbeit befasst sich mit den zivilrechtlichen Aspekten der Nothilfe. Den Kern bildet die Frage der dogmatischen Herleitung des Ersatzes von Aufwendungen und Schäden des Nothelfers. Der Verfasser weist durch eine rechtshistorische und rechtsvergleichende Analyse nach, dass die Haftungsfragen in solchen Situationen auch ohne Rückgriff auf das in der deutschen Rechtspraxis verwendete Rechtsinstitut der Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA) adäquat gelöst werden können. Der naturrechtliche Gedanke, die moralische Pflicht zur Menschenhilfe zum rechtsdogmatischen Fundament der Geschäftsführung ohne Auftrag zu erklären, überzeugt nicht. Er steht mit der Konzeption des BGB im Widerspruch. Mit Hilfe von delikts-, bereicherungs- sowie sozialrechtlichen Instrumentarien können dogmatisch konsistente Lösungen gefunden werden. Vor diesem Hintergrund wird Buch VI des Draft Common Frame of Reference (PEL Ben. Int.) kritisch beleuchtet.
Schlagwörter
Berücksichtigung
Römisches Recht
besonderer
Geschäftsführung
Rechts
Deliktsrecht
Naturrecht
rechtsvergleichende
Studie
Bereicherungsrecht
Auftrag
Koch
ius commune
Mathias
ohne
Hilfeleistung
Aspekten
zivilrechtlichen
Nothilfe
rechtshistorische
Schmoeckel
Fundrecht
Notsituationen
Sören
lex Rhodia de iactu
Nothilferecht
Unaufgeforderte
Biografische Anmerkung
Sören Koch hat 2004 sein Erstes Staatsexamen an der Ludwig-Maximilians-Universität in München gemacht. Nach dem Zweiten Staatsexamen 2007 hat er als Anwalt in Flensburg gearbeitet und ist derzeit an der Universität Bergen in Norwegen beschäftigt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Haftungsrecht, Rechtsgeschichte und Rechtsvergleichung.









