Zur Krise des Multilateralismus

Die Rolle von Narrativen und enttäuschten normativen Erwartungen
ISBN:
978-3-16-164140-4
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.12.2024
Reihe:
Jus Internationale et Europaeum
Format:
Buch
Seitenanzahl:
309
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Die Rede von der Krise des Multilateralismus ist in aller Munde: von den Kabinettssälen bis in die Feuilletons und von politischen Streitgesprächen bis in interdisziplinäre wissenschaftliche Debatten. Ohne Zweifel geben die Machtverschiebungen im internationalen System Anlass zur kritischen Bestandsaufnahme und Denkanstöße für Neujustierungen. Davon ist auch die Völkerrechtswissenschaft als kontext- und pfadabhängige normative Disziplin nicht ausgenommen. Maximilian Waßmuth ermittelt „Narrative" und „normative Erwartungen" als Konstruktionen, auf die sich die Völkerrechtsordnung stützt. Sie bilden eine Zwischenschicht unterhalb, aber nicht unabhängig von internationalen Rechtsnormen. Versteht man ihre Bedeutung für die Völkerrechtsordnung, wird klar, wie wichtig es ist, dass das Völkerrecht seine Versprechen einhält.

Die Arbeit wurde vom German Yearbook of International Law als 'Outstanding Theses' 2025 ausgezeichnet.

Biografische Anmerkung
Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg und der Universität Paul Cézanne (Aix-en-Provence); 2017 Erstes Juristisches Examen; Rechtsreferendariat im OLG-Bezirk Celle; 2019 Zweites Juristisches Examen; 2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg; Referent für Grundrechte und Verfassungsstreitigkeiten im Bundesministerium des Innern und für Heimat, Berlin; 2024 Promotion (Hamburg).