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Zwangsdelisting und Anlegerschutz

Der Schutz der Boersennotierung vor gesellschaftsfremden Maßnahmen
ISBN:
978-3-631-58171-1
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.01.2009
Autoren:
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
264
Ladenpreis
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Der BGH hat mit dem Macrotron-Urteil die Börsennotierung unter den Schutz des Art. 14 GG gestellt und auf Grundlage dieser Erkenntnis die gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Voraussetzungen für ein freiwilliges Delisting konkretisiert. Die Arbeit folgt der Ansicht des BGH und wirft die Frage auf, inwieweit das Urteil Ausstrahlungswirkung auf den Anlegerschutz bei einem Zwangsdelisting haben kann. Die Vorschriften zum Zwangsdelisting werden als Inhalts- und Schrankenbestimmungen eingeordnet; eine Beeinträchtigung der Verkehrsfähigkeit der Anteile durch ein Zwangsdelisting dürfte gleichwohl regelmäßig durch das öffentliche Interesse an einem funktionierenden Kapitalmarkt gerechtfertigt sein. Der grundrechtliche Schutz der Börsennotierung wirkt sich dagegen auf ein «provoziertes» Zwangsdelisting in der Weise aus, daß den Minderheitsaktionären wie beim freiwilligen Delisting ein Anfindungsanspruch zusteht.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Heyo Maas wurde 1972 in Köln geboren und studierte von 1993 bis 2000 Rechtswissenschaften in Gießen und Warwick (England). Von 2000 bis 2003 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung in Gießen tätig. Nach Abschluß des Referendariats in Düsseldorf im Jahre 2006 arbeitet der Autor als Rechtsanwalt in einer Wirtschaftsrechtskanzlei in Düsseldorf.