Die kommunikative Kraft der richterlichen Begründung
ISBN:
978-3-8487-3020-9
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
04.04.2016
Reihe:
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
343
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Ein richterliches Urteil existiert wie Papiergeld insoweit, wie es von der Mehrheit in einer Gesellschaft als ein solches anerkannt wird. Fr ihre kollektive Anerkennung ist die sprachliche Selbstdarstellung justizieller Entscheidungen essentiell. Die Frage lautet: Kann die Darstellungsweise nach dem bin�ren Prinzip von einzig richtigen Entscheidungen vor dem Hintergrund durchgreifender theoretischer Einw�nde gegen die Dworkinsche These der Existenz einzig richtiger Entscheidungen gerechtfertigt werden? Kann sie etwas anderes als eine vom Rechtsstab zum Machterhalt eingesetzte T�uschung sein?
Auf der Grundlage eines fiktionalistischen Verst�ndnisses der juristischen Argumentation wird eine optimistische Antwort formuliert: Die Argumentationsfigur der einzig richtigen Entscheidung ist gerechtfertigt, wenn ihre Kontrafaktizit�t vom Rechtsstab nicht verschleiert, sondern kommuniziert wird. Die Anerkennung richterlicher Entscheidungen kann so deren sprachliche Selbstdarstellung umfassen.
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