Datenschutz vor Gericht
ISBN:
978-3-428-19684-5
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.02.2026
Reihe:
Schriften zum Prozessrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
240
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Die DSGVO hat das in Deutschland anwendbare Datenschutzrecht grundlegend verändert. Deutlich wird dies am Beispiel gerichtlicher Datenverarbeitungen. Wo früher verfahrensrechtliche Vorschriften derartige Datenverarbeitungen abschließend regelten, findet nun die DSGVO vorrangig Anwendung. Das nationale Verfahrensrecht muss den europarechtlichen Anforderungen gerecht werden.
Die Untersuchung arbeitet die materiellen Anforderungen an gerichtliche Datenverarbeitungen systematisch auf. Anhand des Anlegens von Prozessakten und der Akteneinsicht nach § 299 ZPO wird die Vereinbarkeit des geltenden Prozessrechts mit dem europäischen Datenschutzrecht eingehend analysiert. Dabei entwickelt die Arbeit Kriterien für eine datenschutzkonforme Rechtsanwendung.
Im Ergebnis zeigt der Autor auf, dass die zivilprozessualen Regelungen weitgehend den Anforderungen der DSGVO genügen. Gleichzeitig besteht insbesondere im Hinblick auf die Akteneinsicht Dritter gesetzgeberischer Handlungsbedarf.
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Biografische Anmerkung
Arne Conen studied law with a focus on European and International Private and Commercial Law at the Albert Ludwig University of Freiburg and the University of Gothenburg. He also completed an additional degree in European, International and Foreign Law at the University of Freiburg. He subsequently worked as a research assistant at the Chair of German, European and International Private and Procedural Law at Heinrich Heine University Düsseldorf and as a lecturer at the Université Catholique de Lille. Arne Conen completed his legal clerkship at the Regional Court of Heidelberg, with placements in Hamburg and Munich. He currently works as a lawyer in Munich.









